Die Vorfreude steigt bei mir jedes Jahr aufs Neue: Das Dirndl ist frisch aufgebügelt, die Accessoires sind abgestimmt und die Lederhosen wandern wieder ganz nach vorne in den Schrank. Drei Wochen Ausnahmezustand in meiner absoluten Lieblingsstadt stehen an. So sehr ich die Wiesn und ihre besondere Energie liebe – wenn mich Freunde besuchen, tut eine kleine Pause vom Bierzelt-Trubel zwischendurch richtig gut. Hier sind die Orte, an die ich mein Besuchsteam jedes Jahr entführe.

1. Schlendern & Schlemmen auf dem Viktualienmarkt

Ein Tag auf dem Viktualienmarkt gehört für mich zu jedem München-Herbst dazu. Wir starten den Tag mit einem super leckeren Kaffee von der Kaffeerösterei am Viktualienmarkt und einem Florentiner. Wenn am späten Vormittag die Sonne durch die Kastanien bricht, starten wir entspannt am Markt in den Tag.

  • Mittagspause: Eine frisch gebackene Ofenkartoffel bei Caspar Plautz ist absolutes Pflichtprogramm – simpel, ehrlich und fantastisch kombiniert.
  • Nachmittags-Vino: Danach lassen wir den Tag bei einem Glas Wein im Nymphenburger oder am Standl von Max & Moritz ausklingen und schauen einfach dem bunten Treiben zu (am besten vorab reservieren).

Tipp für Foodies: Wenn du deinen Gästen die Geschichte und die besten Häppchen des Marktes gesammelt zeigen möchtest, lohnt sich eine geführte Tour.

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2. Weißwurstfrühstück im Paulaner im Tal – auch für Veggies

Ein gemeinsames Weißwurstfrühstück gehört zur Wiesn-Zeit einfach dazu. Weil in unserer Gruppe aber nicht alle Fleisch essen, steuern wir am liebsten das Paulaner im Tal an.

Hier sitzen alle entspannt zusammen: Neben dem Klassiker stehen hier richtig gute pflanzliche Alternativen auf der Karte. Mit süßem Senf, einer frischen Brezn und einem kühlen Weißbier ist der Vormittag perfekt.

3. Bayerisch & unaufgeregt: Abendessen im Xaver’s

Wenn wir abends gut essen wollen, aber niemand mehr Lust auf die Geräuschkulisse im Zelt hat, sichere ich uns einen Tisch im Xaver’s im Glockenbachviertel.

  • Die Vibes: Sieht aus wie aus dem Designmagazin, schmeckt wie bei Oma.
  • Auf dem Teller: Traditionelle bayerische Gerichte, modern interpretiert und mit Zutaten aus der Region auf den Punkt gebracht.
  • Planung: Unbedingt frühzeitig reservieren – der Laden ist während der Wiesn-Monate extrem begehrt.

4. Kopflüften am Starnberger See

Wenn die Ohren vom Blaskapellen-Sound summen, schnappen wir uns die S-Bahn. In knapp 30 Minuten geht es vom Hauptbahnhof direkt an die Promenade nach Starnberg.

Ein Spaziergang am Ufer, der Weitblick über das Wasser bis zu den Alpen und ein tiefes Durchatmen – der schnellste Weg, um vor dem nächsten Festzelt-Abend wieder Energie zu tanken.

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